Basketballgemeinschaft Kamp-Lintfort 1954 e.V.
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Nach den Beschlüssen der Bundesregierung von Mittwochabend wird die BG Lintfort ab sofort und mindestens bis Dezember 2020 den Trainingsbetrieb einstellen. Auch der Spielbetrieb ist vom Westdeutschen Basketball-Verband - nun auch in allen Ligen - bis auf Weiteres verschoben.

Die Mitglieder, Spieler, Trainer und Teams der BG Lintfort werden sich weiterhin gedulden müssen. Nachdem der Westdeutsche Basketball-Verband den Saisonbeginn ab der Oberliga abwärts bereits in den Januar 2021 verschoben hat, musste selber Schritt nun auf für die 2. Regionalligen verkündet werden. Denn eigentlich hatte der Verband eine aus Sicht der BG Lintfort zweifelhafte Lösung beschlossen, nach der Vereine bis Ende der Woche sich hätten entscheiden können, ob sie zu einer Gruppe von Regionalligisten zugeteilt hätten werden wollen, die am 14. November den Spielbetrieb aufgenommen hätte. Die restlichen Regionalligisten wären dann im Januar eingestiegen, hätten unter sich aber eine größere Zahl von Absteigern ausgespielt, während in der "ersten" Gruppe mehr Aufsteiger gesucht worden wären.

Diese Lösung ist nun aber ohnehin hinfällig geworden. Denn nach den jüngsten Beschlüssen der Bundesregierung zur Eindämmung der stark steigenden Infektionszahlen wird im gesamten November der Amateursport in Kontaktsportarten untersagt. "Das ist eine Maßnahme, die zwar sehr drastisch erscheint, aus unserer Sicht aber die einzig richtige ist", sagt BGL-Vorsitzender Ewald Schubert. "Wir werden daher ab sofort den Trainingsbetrieb für alle Mannschaften einstellen und die weiteren politischen Entscheidungen beobachten. Wenn sich abzeichnet, wie es ab Dezember weitergeht, werden wir kurzfristig beraten und die entsprechenden Informationen mitteilen", so Schubert.

Zuletzt hatte die BGL auch die vom WBV veröffentlichte Entscheidung zum Spielbetrieb in den 2. Regionalligen öffentlich kritisiert. "Bei allem Verständnis dafür, dass alle nach Monaten der Pause wieder aufs Spielfeld wollen - so, wie es geplant gewesen war, wäre es kein fairer Wettbewerb geworden. Durch die unterschiedliche Zahl von Auf- und Absteigern in beiden Gruppen wären die Vereine bestraft geworden, die sich aus der Verantwortung ihren Mitgliedern gegenüber gegen die Zuteilung zur ersten Gruppe entschieden hätten. Das wäre wettbewerbsverzerrend gewesen. Und auch wenn diese Pläne nun so durchgezogen worden wären, hätten wir uns für die Zuteilung zur zweiten Gruppe - also einen Saisonstart im Januar - entschieden", so Sportwart Michael Deininger. "Auch, dass seitens des Verbandes kommuniziert wurde, so den 'ambitionierten Vereinen' die Möglichkeit einzuräumen, aufs Feld zurückzukehren, war aus unserer Sicht unglücklich. Offenbar definieren wir bei der BGL den Begriff 'ambitioniert' wohl etwas anders als andere."