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Mehr Mühe als erwartet hatte die BGL bei ihrem Heimspiel gegen die Gäste aus der Landeshauptstadt. Besonders im ersten Viertel war nichts davon zu spüren, dass ART Schlusslicht ist, während die Gastgeber einen Platz in der oberen Tabellenhälfte anstreben. Die Düsseldorfer setzten den Kamp-Lintforter Aufbau durch aggressive Ganzfeldverteidigung unter Druck.Dadurch verloren die Lintforter etliche Bälle schon in der eigenen Hälfte. Zudem landeten fast alle Rebounds in Düsseldorer Händen.
Das Blatt wendete sich erst, als Co -Trainer Ewald Schubert den schnellen und ballsicheren Alessio Friske einwechselte. Jetzt wurden die Düsseldorfer Opfer ihrer eigenen Taktik. Alessio überlief seine Gegenspieler ein ums andere Mal und kam zu leichten Korblegern. Ende des zweiten Viertels eroberte Kamp-Lintfort erstmals die Führung und baute sie stetig aus.
Toll, dass Alessio nicht übermütig wurde, sondern stets einen Blick für seine Mitspieler bewahrte. Davon profitierte besonders Center Tim Breymann, der sein bestes Spiel in dieser Saison ablieferte und ab dem zweiten Viertel zunehmend die Lufthoheit unter dem Korb eroberte.
In der zweiten Halbzeit ließen die Düsseldorfer konditionell nach. Ihr Rückstand wuchs zeitweilig auf mehr als 20 Punkte und hätte leicht noch deutlicher ausfallen können. Aber die Lintforter nutzten ihre zahlreichen Freiwurfmöglichkeiten nicht. Am Ende des Spiels stand eine rmiserable Quote von 29 Prozent. Da sind auch die schwierigen Lichtverhältnisse mit tiefstehender Sonne in der kleinen Halle keine Ausrede.
Nichts zu meckern gab es an der kämpferischen Einstellung. Die Spieler hechteten so nach den Bällen, dass manchen Eltern auf der Zuschauerbank ganz mulmig wurde.
Dier Korbschützen: Breymann (22), Friske (21), Stock (16), Schulzen (12), Blumendahl, Minrath (je 4).
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